Häuslicher Betreuungsdienst

Die Idee

Das System der professionellen Pflege in Deutschland leidet unter personellen Problemen. Zudem können sich viele zu Hause versorgten pflegebedürftigen Menschen die professionelle Pflege und die oft damit verbundenen sonstigen Dienstleistungen nicht mehr leisten.
Ein Beitrag zu einem besseren Versorgungsmix kann ein organisierter, häuslicher und ehrenamtlicher Betreuungsdienst leisten. Dabei geht es nicht darum, die professionelle Pflege und auch nicht die regelmäßige hauswirtschaftliche Arbeit von Pflegediensten zu ersetzen.
Vielmehr will der häusliche Betreuungsdienst Blumberg dies alles ergänzen!

Daheim
Lesen | Reden | Spielen | Lachen | Trösten | Da sein!

Unterwegs
Einkaufen | Arztbesuche | Besorgungen | Grabpflege

Im Alltag
Bürokram | Post | Handy | Anträge | Hilfe organisieren

Nicht vorgesehen und zum Teil rechtlich nicht zulässig sind regelmäßige Reinigungsarbeiten in der Wohnung, grundpflegerische Dienste und Häusliche Krankenpflege.
Die Zielgruppe sind hilfe- und unterstützungsbedürftige Menschen in Blumberg, alleinstehend oder nicht, egal wie alt, mit und ohne Pflegegrad, egal welcher Konfession und Nationalität.
Der Zugang zum Erhalt der Hilfe ist formal an keinerlei Mitgliedschaft oder ähnliches gebunden.
Die Unterstützung wird mit einem kleinen Unkostenbeitrag berechnet. Der Hauptteil davon ist die Aufwandsentschädigung für die Helferin / den Helfer.

Helfer werden!

Sie helfen gerne?

In jedem Stadtteil sollen Helfergruppen entstehen. Der Kopf dieser Gruppe wird eine Kontaktperson.
Helfer werden kann Jede und Jeder – egal welchen Alters. Frau oder Mann. Jung oder Alt. Berufstätig oder nicht (mehr). Student oder junge Mama. Mit Führerschein oder ohne. Erforderliche Voraussetzungen sind:

  • Freude am Kontakt mit anderen Menschen
  • Zeit und Lust, die eigene Zeit zu einem Teil für Andere einzusetzen
  • Berufs- und / oder Lebenserfahrung

Die Fähigkeiten und Neigungen der einzelnen Helferinnen und Helfer sind so vielfältig wie die Aufgaben, die das Leben mit sich bringt – speziell im Älter-Werden: Vom A wie Antrag stellen über H wie Handy einrichten bis hin zu Z wie Zeit schenken ist alles denkbar.
Die Bereitschaft, zu helfen, ist an keinerlei Bedingungen geknüpft und kann jederzeit wieder beendet werden.
Vorgesehen sind Helfergruppen in Riedböhringen; in Hondingen; in Achdorf mit Opferdingen, Aselfingen, Eschach und Überachen; in Riedöschingen; in Kommingen; in Nordhalden mit Neuhaus; in Fützen und in Epfenhofen – optional und auf Wunsch der Betroffenen in zusammengelegter Form.
Eigenständige Helfergruppen in Zollhaus und in Randen sind noch zu klären.
In Blumberg (Kernstadt) wird auf die Installierung einer eigenständigen Kontaktperson verzichtet; hier bildet die Sozialstation selbst die Anlaufstelle für die Helferinnen und Helfer.
Sie haben Lust, sich der Helfergruppe in Ihrem Wohnort anzuschließen?

Melden Sie sich bei der Kontaktperson vor Ort oder in der Kirchlichen Sozialstation Blumberg bei der Koordinatorin des Betreuungsdienstes Monika Maton unter Tel. 07702 60890-22.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erhalten eine Aufwandsentschädigung pro Einsatzstunde.

 

Koordinatorin Häuslicher Betreuungsdienst

betreuungsdienst@sozialstation-blumberg.de
07702 / 60890 - 22

Monika Maton

Infoabende

Sie würden gerne mehr erfahren?

  • … weil Sie sich vielleicht gerne selber helfend betätigen möchten?
  • … weil Sie vielleicht selber Hilfe in Anspruch nehmen möchten?
  • Oder Sie sind wunderfitzig, was da im Ort los ist und geplant ist?

Dann kommen Sie zu einem unserer Infoabende:

  • Mo. 31.03.2025, 18:30 Uhr – Nordhalden, Dorferlebnisscheune

  • Mo. 31.03.2025, 20:00 Uhr – Zollhaus, Gemeinschaftshaus

  • Fr. 04.04.2025, 18:30 Uhr - Blumberg, Kirchliche Sozialstation

Füreinander da sein!

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